WOHNSTATT UND öFFENLICHES GEBäUDE



Diese beiden Schnitte wurden ausgegraben :


Ein erster Schnitt : Es ist eine alte Siedlungs-stelle, die wenigstens bis ins 8. vorchristliche Jahrhundert zu- rückreicht.
Man kann hier die Reste eines prähistorischen Wohnplatzes (C1) mit Feuerstellen, einem Bronzierplatz und mehreren Pfostenlöchern sehen.


Die gallo-römischen Konstruktionen, die danach folgten, sind um die Mitte des ersten Jahrhunderts unserer Zeit erbaut worden. Die bemerkenswerteste Konstruktion ist die eines grossen Gebäudes, das als öffentliches Gebäude identifiziert ist (C2).

Ansicht der Grundmauer des öffentlichen Gebäudes. Sehr gepflegte Konstruktion (mit Backsteinschichten).


Ein zweiter Schnitt, stellt eine Wohnstätte dar, hergestellt aus zwei gleich ausgerichteten Elementen.

Der Plan zeigt für jedes Element vier Zimmer mit, nach Osten gerichtet, einer von Säulen gestützten, überdachten Galerie.

Man beachte die Parallelität der Mauern, deren Orientierung sich sowohl in dem öffentlichen Gebäude als auch in dem Tempel wieder-findet, was auf die Existenz einer beachtenswerten städtischen Planung schliessen lässt.
Ein Platz zum Einschmelzen der Rohmetalle - d. übs.

Rekonstruktionsversuch : mögliche Ansicht des zweiten Schnitts.